Bordighera Blog: 1. Tag

Voller Aufregung standen wir pünktlich um 7:45 Uhr beim Car-Bahnhof bereit – bis auf einige, die die Uhr etwas anders gestellt hatten 😉 Die Fahrt konnte trotzdem planmässig um 8.00 Uhr gestartet werden.

 

Die anfängliche Müdigkeit verflog mit jedem Meter, dem man dem Ziel näherkam. Das Top-Gesprächsthema: Wie sieht wohl das Lagerhaus aus. Der Name «Villa Sorriso» lädt natürlich zum Träumen ein und so träumten wir von einem weissen Haus mit roten Ziegelsteinen, einem Pool, grossen Zimmer mit Federbetten und Kleiderschränken wie bei Cindarelle. So ging es bereits mit bereits warmen Temperaturen Richtung Bellinzona, wo die TessinerInnen und WestschweizerInnen zustiessen. Abgesehen von einem erneuten Anstieg der Temperatur wurde natürlich auch der Lärmpegel dadurch um ein Vielfaches mehr…

 

 

Es lässt sich nicht schönreden, die Fahrt war lange und wir waren überglücklich, als wir endlich ankamen, auch wenn nicht alle erträumten Luxusgegenstände erfüllt wurden. Wir haben einen grossen Fussballplatz, ein Volleyballfeld, ein Basketballfeld und einen Aufenthaltsraum mit Pingpongtisch. Nach einigen mühseligen Infos von den Leitern konnten wir dann endlich unsere Zimmer beziehen. Danach hatten wir eine Stunde Zeit, um uns einzurichten, bis wir wieder zum Abendessen erscheinen mussten. Auch wenn wir es uns nicht gewohnt sind, dass es «Primi Piatti», «Secondi Piatti» und dann noch Dessert gibt, hat es uns geschmeckt. «Nüdeli» sind immer super, aber das Dessert – eine Art «Caramel Chöpfli» war etwas komisch.

 

Abschluss des Tages war ein kurzer Ausflug an die Promenade, wo wir ein bisschen Zeit hatten, die Stadt kennenzulernen und etwas für uns zu sein. Um 00:00 Uhr war dann aber für alle Nachtruhe – wir waren auch ziemlich müde und aufgekratzt gleichzeitig. Deshalb mussten wir immer «gigele», schliefen aber irgendwann müde ein…*

 

*also ganz so friedlich war es dann doch nicht 😉 Einige Kameradinnen und Kameraden zögerten den Schlaf bis um 2:15 Uhr heraus…  (mw)

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